Machen ist wie wollen - nur krasser!

J. Krall

Mein Vater kam als Gestrandeter des Krieges mit Nichts als dem, was er auf dem Leib hatte, nach Deutschland. Endstation: Regensburg.
Hier erhielt er von der Caritas keine Hilfe, weil er nicht katholisch, sondern evangelisch war. Schon als Kind hat mich diese Erzählung betroffen gemacht und ich wollte etwas gegen solche Entgleisungen tun.
Mein Vater wurde gelabelt. Heute fiele er unter die Bezeichnungen displaced person oder Migrant. Ein Wort, das lediglich einen Zustand markiert, und das doch mittlerweile klingt wie ein Schimpfwort.

Aus dieser frühen Erfahrung der Ungerechtigkeit erwuchs mein Kampfesgeist für Gerechtigkeit, für Fairness und Miteinander.
Die Würde des Menschen ist unantasbar - Art. 1 Grundgesetz ist voller Klarheit und muss uns Auftrag sein!

Rechte Parteien legen die Lunte an Menschenwürde und Menschrechte, an Grundwerte, Grundrechte und Verfassung. Davon darf sich niemand mitziehen lassen. Es gibt Worte Ovids, die er auch an uns gerichtet haben könnte: „Glücklich, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.“
Für uns als SPD ist dies die Demokratie, die unseren Schutz braucht. Damit einhergeht Soziale Gerechtigkeit. Denn ohne Soziale Gerechtigkeit ist alles nichts. Sie ist der Kitt der Gesellschaft und Synonym für sozialen Frieden.

Und das ist auch meine Motivation für meine politische Arbeit: Alles dafür zu tun, dass wir in einer solidarischen Gemeinschaft miteinander leben. Und das beginnt vor Ort in unserer Heimt im Landkreis Regensburg.
Dass hier Kinder und Jugendliche beste Bildung erfahren und sich frei entfalten können.
Dass hier beste Arbeitsplätze geschaffen werden, in denen die Beschäftigten mitbestimmen.
Dass hier Umwelt geschützt wird, wir unseren Anteil an der Energiewende beitragen und dabei natürlich den Schutz der Heimat auch im Blick haben - im ausgewogenen Einklang miteinander.